Unsere Referenzprojekte

Erneuerung der 1- und 2- gleisigen Kreuzungsbauwerke Berliner Tor

Die 1958 und 1903/1962 in Betrieb genommenen beiden Kreuzungsbauwerke im Bahnhof Berliner Tor stehen zur Erneuerung an. Sie überführen auf drei Überbauten die Fernbahnstrecke 6100 Berlin Spandau - Hamburg Altona, km 258,208 (ein Gleis) sowie die S-Bahnstrecke 1244 Hamburg Hbf - Aumühle, km 1,441 (zwei Gleise). Die für die Stahlüberbauten z. T. nur noch vorhandene, geringe Restnutzungsdauer infolge einer hohen Streckenbelastung erfordert eine Erneuerung der beiden Kreuzungsbauwerke.

Bauherr: DB ProjektBau

Auftraggeber: bc Ingenieure PartGG

Leistungsumfang: Objektplanung Verkehrsanlagen; HOAI Anlage 12, Leistungsphasen 1 bis 4 sowie die baubetriebliche Konzeptstudie

Bearbeitungszeitraum: 2011 - 2015

Die Ingenieurgesellschaft Dannenberg mbH wurde von bc Ingenieure PartGG mit der Planung im Bereich der Verkehrsanlagen (Schiene) beauftragt.

Hauptleistungsinhalte sind:

  • Ermittlung aller Randbedingungen, insbesondere in Abhängigkeit zu Sperrpausen und gewählter Brückenkonstruktion
  • Aufstellung von Trassierungsvarianten CAD-gestützt mittels des Trassierungsprogrammes CARD/1
  • Erstellen der Planungen gem. HOAI Lph 1-4, 6
  • Planung des Oberbaus auf den Überbauten in Abhängigkeit zur Brückenkonstruktion einschließlich den erforderlichen Schienenauszügen
  • Planung des Kabeltiefbaus für alle Fachlinien (LST, TK, E+M, Stromschiene)
  • Erarbeiten einer baubetriebliche Konzeptstudie

Bericht zu den Maßnahmen am Berliner Tor

Umbau Knoten Kiel

Im Vorfeld der Erhebungen zur Ausschreibung der Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH (LVS) zum „Netz-Mitte“ hat sich die Notwendigkeit der Durchführung diverser Maßnahmen (Einrichtung gleichzeitiger Ein- und Ausfahrten und Zungenbahnsteige sowie eine abgestuften Geschwindigkeitszuführung der Züge im Bahnhof Kiel Hbf) zur Umsetzung und betrieblichen Abwicklung des Fahrplankonzeptes ergeben.

Durch diverse Maßnahmen im Bahnhof Kiel Hbf (Weichenverlegungen, Weichenneubauten, Gleisverbindungen) sollen zum Einen dem gesteigerten Zugaufkommen und zum Anderen dem Bedürfnis nach optimalen Anschlussbeziehungen im Knoten Kiel Rechnung getragen werden. Darüber hinaus sind die sich aus umlaufbedingten Verknüpfungsgründen unterschiedlicher Eisenbahnverkehrsunternehmen ergebenden Kapazitätseinschränkungen mit in die Betrachtung einzubeziehen.

Bauherr: DB Netz

Auftraggeber: DB Netz und LVS

Leistungsumfang: Objektplanung Verkehrsanlagen; HOAI Anlage 12, Leistungsphasen 1 bis 6

Bearbeitungszeitraum: 2012 - 2014

Die Ingenieurgesellschaft Dannenberg mbH wurde von der DB Netz AG mit der Planung im Bereich der Verkehrsanlagen (Schiene) beauftragt.

Hauptleistungsinhalte sind:

  • Aufstellung von Trassierungsvarianten CAD-gestützt mittels des Trassierungsprogrammes CARD/1 in Abhängigkeit von LST-Anlagen und Oberleitungsanlagen
  • Optimierung der Bahnsteiglängen (Nutzlängen)
  • Erstellen der Planungen gem. HOAI Lph 1-4, 6
  • Planung des Oberbaus
  • Planung des Kabeltiefbaus für alle Fachlinien (LST, TK, E+M)
  • Erarbeiten der baubetrieblichen Anmeldungen
Erneuerung der Hochbrücke Levensau

Die 1. Hochbrücke Levensau der Wasser und Schifffahrtsverwaltung (WSV) der Bundesrepublik Deutschland soll an Stelle der im Jahr 1892 bis 1894 errichteten und 1955 umgebauten Brücke erneuert werden. Auf der Brücke werden die Verkehrswege der K 27 mit Rad- und Fußweg und die DB Strecke 1020 Kiel Hbf - Flensburg gemeinsam geführt. Dabei soll der Gleis-Oberbau als Bettungs- und schwellenloser Oberbau mit direkter Befestigung der Rippenplatten auf dem Deckblech der Brücke ausgebildet werden. In Varianten soll die optimale Lösung mit Minimierung von Veränderungen des Dammkörpers in Abhängigkeit zur Brückenkonstruktion gefunden werden.

Bauherr: WSV Kiel

Auftraggeber: WSV Kiel

Leistungsumfang: Objektplanung Verkehrsanlagen; HOAI Anlage 12, Leistungsphasen 1 bis 6

Bearbeitungszeitraum: 2011 - 2016

Die Ingenieurgesellschaft Dannenberg mbH wurde vom WSV mit der Planung im Bereich der Verkehrsanlagen (Straße/Schiene) beauftragt.

Hauptleistungsinhalte sind:

  • Aufstellung von Trassierungsvarianten CAD-gestützt mittels des Trassierungsprogrammes CARD/1 in Abhängigkeit von LST-Anlagen und Oberleitungsanlagen
  • Planungen in den Leistungsphasen der HOAI Lph 1-6 Verkehrsanlagen
  • Erarbeiten der baubetrieblichen Anmeldungen
Zweigleisiger Ausbau Strecke 1113 Abzw Schwartau-Waldhalle (Wr) / Lübeck-Kücknitz

Der von dem Bau eines zweiten Streckengleises betroffene Abschnitt befindet sich zwischen km 5,555 und km 12,722 der eingleisigen Hauptbahn Abzweig Schwartau Waldhalle – Lübeck-Travemünde Strand (Strecke 1113).

Bauherr: DB Netz

Auftraggeber: DB ProjektBau GmbH

Leistungsumfang: Objektplanung Verkehrsanlagen; HOAI Anlage 12, Leistungsphasen 1 bis 6 sowie die baubetriebliche Konzeptstudie

Bearbeitungszeitraum: 2002 - 2008

Aufgabenstellung

Unter Berücksichtigung des heutigen Betriebsprogramms auf der eingleisigen Strecke,

  • der sich aus den Prognosen ergebenden mehr als verdoppelten Zahl an Güterzügen auf den eingleisigen Streckenabschnitten Abzw Schwartau-Waldhalle – Lübeck-Dänischburg und Lübeck-Dänischburg – Lübeck-Kücknitz (– Lübeck-Skandinavienkai),
  • der von der LHG beabsichtigten Verlagerung von Trailern vom Stadthafen Vorwerk zum Skandinavienkai,
  • der von der LHG geplanten neuen Gewerbegebiete „Ivendorfer Feld“ und „Sandfeld“ in Lübeck-Travemünde,
  • der aus Umlaufgründen besonders zeitkritischen Durchführung der Shuttlezüge (12 Zugpaare),
  • der absehbar weiteren Steigerung des Aufkommens in Lübeck-Dänischburg (Firma Lehmann, Seelandterminal der LHG mit 1. Ausbaustufe bereits ab 2002, 2. Ausbaustufe ab 2005),
  • der von der LVS Schleswig-Holstein beabsichtigten Taktverdichtung des SPNV in den Hauptverkehrszeiten sowie zu Großveranstaltungen,

sind die als Engpass erkennbaren Streckenabschnitte zwischen Abzweig Schwartau-Waldhalle und Lübeck-Dänischburg sowie zwischen Lübeck-Dänischburg und Lübeck-Kücknitz im Interesse einer zuverlässigen Betriebsabwicklung mit einer den Anforderungen entsprechenden Betriebsqualität zweigleisig auszubauen.

Linienführung und Gradienten

Da die Parameter für das vorh. Gleis eine Streckengeschwindigkeit von 100 km/h zulassen wird für das 2. Gleis eine parallele Gleisführung mit einem Regelgleisabstand von 4,00 m angestrebt.

Für die Weichenverbindungen ist ein Regelabstand von 4,50 m vorgesehen.

Bei der Höhenentwicklung der Gleise müssen die Vorgaben, die sich aus dem Neubau von insgesamt 4 Eisenbahnüberführungen ergeben berücksichtigt werden.

Im Übrigen wird das 2. Gleis möglichst dem vorhandenen Streckengleis angepasst.

Für die Trassenfindung sind folgende Entwurfsparameter und Zwangspunkte zu berücksichtigen:

Umweltschutz

Die Trasse durchquert Bereiche (Schwartauniederung, Schwartauwiesen, Waldhusener Moorsee, Waldhusener Forst), die wertvolle und geschützte Biotoptypen umfassen. Es bedarf also einer Überprüfung, welche Eingriffe in Natur und Landschaft auf dem Gelände den Eingriffstatbestand gem. § 7 LNatSchG erfüllen.

Schallschutzmaßnahmen

Entlang des zweigleisigen Ausbaus ist umfangreicher aktiver und passiver Schallschutz erforderlich.

Stützwände

Aufgrund von Geländesprüngen und Abfangungen von Böschungen zur Nichtinanspruchnahme von Gelände Dritter ist der Bau von Stützwänden erforderlich.

Tiefbau

Es sind aufgrund anstehender mächtiger Weichschichten umfangreiche Bodenverbesserungsmaßnahmen in Form von Bohrpfählen und/oder Bodenaustausch sowie Bermenaufschüttungen durchzuführen.

Tiefenentwässerung

In Einschnittsbereichen, in denen keine Vorflut für die Bahnseitengräben vorhanden ist, wird es erforderlich, das anfallende Oberflächenwasser teilweise auch über Vollsickerrohre in Versickerungsbecken einzuleiten.

Kunstbauten

Im Bereich des zweigleisigen Ausbaus sind die Brückenbauwerke EBR über „Schwartau“, Durchlass, EBR über die BAB 226, EBR über „Friedhofsweg“ zu erneuern.

Bahnübergänge

Im Umbauabschnitt liegen insgesamt 6 Bahnübergänge, die vollständig umgestaltet werden müssen.

Leit- und Sicherungstechnik

Zur Herstellung der Zweigleisigkeit erfolgt eine Veränderung von Signalstandorten. Die Strecke ist für Gleiswechselbetrieb auszustatten. Zur Freimeldung der Gleisanlagen werden Mehrabschnittsachszähler verwendet.

Für dieses Bauvorhaben wurde ein Planfeststellungsverfahren nach § 18 (1) AEG durchgeführt.

Erneuerung von Weichen und Gleisen auf der Strecke 1720

Im Rahmen des Oberbauprogramms 2014 wurden folgende Gleis- und Weichenerneuerungen auf der Strecke 1720 erbracht:

  • Deutsch Evern-Bienenbüttel GE mit PSS von km 125,729 bis km 119,091
  • Bad Bevensen GE Gleis 50 und WE Weiche 4
  • Eschede GE Gleis 3 und WE Weiche 2, 3, 4
  • Suderburg GE Gleis 1 und 2, WE Weiche 5

Die Ingenieurgesellschaft Dannenberg mbH wurde von der DB Netz AG mit der Bauüberwachung für folgende Hauptleistungsinhalte beauftragt.

  • Eisenbahnbetriebliche Leistungen und Sicherungsüberwachung
    • Gestellung Technisch Berechtigter
    • Erstellen der Betraanträge
  • Bauvertragliche und fachtechnische Bauüberwachung gem. VVBau
    • Wahrnehmen der Aufgaben des Bauüberwacher Bahn
  • Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach BauStVo